Ausbildungsverlauf

Schritt 1: Vorbereitung

Im Fahrplan finden Sie sämtliche Details und Fristen auf dem Weg LIZE-Koch zu werden.

Schritt 2: Ausbildung Module 1-8

Parallel zu ihrer Schulzeit belegen die LIZE-Köche halbjährlich die Module 1 bis 8. Je nach Stundenplan können auch mehrere Module parallel belegt werden (ideal für Quereinsteiger). Auch ein Schulwechsel (z.B. nach dem Realschulabschluss) stellt kein Problem dar. Individuelle Lösungen können vereinbart werden.

Die Praxis in der Schulküche der Liebfrauenschule besteht aus wöchentlich 4 Stunden sowie besonderen Events. IHK-Zertifikate aller 8 Module sowie ein nach Anleitung geführtes Berichtsheft sind Voraussetzung zur Vorbereitung auf die externe Gesellenprüfung, wobei es auch parallel zu diesem Modul 9 möglich ist, ein weiteres Modul zu belegen. Bis zur Gesellenprüfung müssen spätestens alle abgeschlossen sein.

Daten & Fakten

  • Ausbildungsträger ist der Schulförderverein „Freunde der Liebfrauenschule Sigmaringen e. V.“ Die monatlichen Kosten betragen 80,– €.
  • Der Patenbetrieb begleitet die schulische Ausbildung durch regelmäßige Praktika.
  • Der Patenbetrieb fördert das Modell durch seine Mitgliedschaft im Schulförderverein mit einem Monatsbeitrag von 35,– € pro Patenschüler.
  • Das Monatspraktikum wird nicht entlohnt (Unfallversicherung besteht über den Träger).
  • Die Entlohnung des Ferienpraktikums erfolgt gestaffelt von mind. 3,– bis 6,– € / Stunde.
  • Praktikumstage in den Modulen 1-8 ohne Entgelt sind über den Schulträger versichert.

Schritt 3: Prüfungsvorbereitung Modul 9

Modul 9 beginnt nach erfolgreichem Schulabschluss am 1. August und endet nach 12 oder 18 Monaten mit der Sommer- (GY) bzw. Winterprüfung (RS). In dieser Zeit verbringen die LIZE-Köche 3 Tage für die Theorie in der Liebfrauenschule (Montag – Mittwoch) und zwischen Donnerstag und Sonntag nach jeweiliger Vereinbarung 2 Tage in einem Patenbetrieb für die Praxis.

Daten & Fakten

  • Ausbildungsträger bleibt der Schulförderverein „Freunde der Liebfrauenschule Sigmaringen e. V.“
  • Der Patenbetrieb begleitet die schulische Ausbildung durch regelmäßige Praktika.
  • Im Vollzeitjahr (Modul 9) erhält der Schüler vom Patenbetrieb einen Lohn von mind. 450,– €; die Ausbildungskosten betragen 300,– € monatlich. Realschulabsolventen schließen bis zur Winterprüfung weitere 6 Monate Vollzeitpraktikum an: Entlohnung 800,- €; Schulgeld 150,– €.
  • Der Schüler erhält weiterhin Kindergeld, ist als „Lernender“ über die Eltern krankenversichert und erhält von der Liebfrauenschule einen Schülerausweis.
  • Für die Dauer des entlohnten Betriebspraktikums besteht Versicherungsschutz beim Unfallversicherungsträger des Betriebes.

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