Drei Überraschungen und ein ganz besonderer Jahrgang an der Liebfrauenschule.
11 Abiturient/innen vom vergangenen Jahr haben noch ein Jahr drangehängt, um sich doppelt zu qualifizieren. Sie legten in dieser Woche die Abschlussprüfung zum Koch bzw. zur Köchin ab und nahmen im Rahmen einer kleinen Feier an der Liebfrauenschule ihre Gesellenbriefe vom Bereichsleiter Ausbildung der IHK Bodensee-Oberschwaben, Herrn Brunnbauer, persönlich entgegen.
Es gab gleich mehrere Überraschungen: Herr Brunnbauer lobte alle Absolventen aufgrund ihrer guten und sehr guten Leistungen. Tilo Dannegger, Johannes Reck, Miriam Knäpple und Pia ZIrn wurden sogar als Preisträger mit der Note „Sehr Gut“ gekürt. Maike und Nele Schuler, Philipp Lange, Paul-Lennart Hospach, Matthias Wegner, Frederick Hagmann und Zacharias Bezikofer hatten die Traumnote teilweise nur um Haaresbreite mit einem Punkt von Hundert verpasst und mit „Gut“ abgeschlossen. Sie alle absolvierten Praktika in regionalen Gastronomiebetrieben wie dem „Löwen“ in Wilflingen, „Brauwerk“ in Sigmaringen, „Donaublick“ in Scher, „Krone“ in Unterschmeien, „Haus am Markt“ und „Kostbar“ in Bad Saulgau sowie der „Krone“ in Lautlingen und beim Caterer „Kalus“ in Ertingen.
Astrid Felbick, Leiterin der LIZE-Köche und Vorsitzende des Schulfördervereins der Liebfrauenschule, hielt die Festrede und wartete mit einer weiteren Überraschung auf. Alois Schmidt, der langjährige Ausbildungsleiter und Mitbegründer der LIZE-Köche, wurde nach 18 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. In seine Fußstapfen sind bereits Michael Angl, Enrico Netto und Caroline Knaier-Ott getreten, denn über 100 Schülerinnen und Schüler sind derzeit engagierte LIZE-Köche und wollen ihren Schulabschluss mit dem Gesellenbrief krönen, wie es in 13 Jahren 110 Absolvent/innen vor ihnen mit gutem Erfolg geschafft haben – 13 von ihnen sogar als Preisträger.
Prof. Markus Schmid, Vorsitzender des Schulfördervereins der Bilharzschule, war der Überraschungsgast des Tages. Er nutzte den Festakt, um Felbick eine Ehrenmitgliedschaftsurkunde zu überreichen.
Vier Realschulabsolvent/innen aus dem gleichen Jahrgang werden in die Winterprüfung 2025/26 gehen. Sie dürfen sich dann auch Koch oder Köchin nennen und mit dem Abschluss, wenn sie wollen, einen eigenen Betrieb führen.